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die Unabhängigen - für Liechtenstein
Landtagswahlen 2017

Erich Hasler

Bürger- und Wohnort: EschenDU_HASLER_ERICH_RI_6007_ok

Zivilstand: Verheiratet (2 erwachsene Kinder)

Beruf: Patentanwalt (selbständig) Europäischer, schweizerischer und liechtensteinischer Patentanwalt

Ausbildung: Studium der Chemie und der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Basel

Abschlüsse: Dr. Dipl. Chemiker, Lic. rer. pol., Zulassung als Europäischer Patentanwalt

Beruflicher Werdegang: Mehrjährige Tätigkeit in der Entwicklungsabteilung eines grossen, hiesigenTechnologieunternehmens, anschliessend 2 Jahre in einer grossen liechtensteinischen Treuhandunternehmung, danach Tätigkeit in einer regionalen Patentanwaltskanzlei

Hobbies: Tennis, Wandern, Schifahren, Garten (Obstbau)

Motivation: Es ist wichtig, dass unabhängige Volksvertreter aus der Privatwirtschaft, die sich nur der Verfassung verpflichtet fühlen und weder einer der beiden Grossparteien angehören noch Teil des Staatsapparats sind, die Interessen des Volkes im Landtag vertreten.

Generelle Hauptanliegen:
– Schlanker Staat (Ausgabenseite muss entlastet werden)
– Grössenverträgliche Lösungen, die einem Kleinstaat angemessen sind
– Weniger Regulierung und mehr Eigenverantwortung
– Konsistente, langfristig orientierte Wirtschaftspolitik
– Transparenz
– Erhaltung der Standortattraktivität
– Stärkerer Einbezug der Bevölkerung (mehr direktdemokratische Entscheidungen)
– Regionale und überregionale Zusammenarbeit, um Kosten zu reduzieren.

Staatsaufgaben müssen auf deren Sinnhaftigkeit geprüft werden: Muss der Staat beispielsweise ein eigenes Radio unterhalten? Wo soll der Staat als Unternehmer auftreten?

Verschlankung des Staatsapparats: dies ist möglich, wenn unnötige Regulierungen abgebaut werden, wie z.B. Gewerbegesetz verschlanken; Intervalle für Fahrzeugprüfung anpassen;

Krankenkasse: Gesundheitskosten pro Kopf müssen auf das Niveau des Kantons St. Gallen gesenkt werden: Die Übernahme des schweizerischen Arzttarif TARMED ist sinnvoll, da dieser die erforderliche Transparenz verschafft und nicht autonom gepflegt werden muss. Eine stärkere Abkoppelung von der Schweiz birgt die Gefahr, dass auch noch die letzte grosse, schweizerische Krankenkasse Konkordia das Land verlässt! Mit der Anpassung (sprich: Erhöhung) des Selbstbehalts muss die freie Arztwahl wieder möglich sein. Die Krankenkassen müssen die Prämienzahler nachhaltig vertreten; die OKP-Bewilligungen dürfen nicht mehr auf Lebenszeit an die Ärzte vergeben werden. In welcher anderen Berufsgattung gibt es eine vergleichbare Regelung auf Lebenszeit?

Stärkere regionale Zusammenarbeit, um bestmögliche und qualitativ hochstehende Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Zukunft wird eine noch stärkere Spezialisierung mit sich bringen. Dies verlangt nach einer bestimmten Mindestgrösse, um beispielsweise ein hohes Niveau der spitalärztlichen Versorgung zu gewährleisten.

Unternehmen: Entlastung der kleinen Unternehmen mit weniger als z.B. 10 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt von der Pflicht einer obligatorischen Revision der Jahresrechnung analog der in der Schweiz seit dem 1. Januar 2008 bestehenden Regelung; Eine Motion der DU-Fraktion wurde eingereicht und vom Landtag als Postulat an die Regierung zur Prüfung übergeben.

Aussenpolitik: Die Zahl der Auslandsvertretungen ist zu überprüfen.

Direktwahl der Regierung: Damit können auch unabhängige Kandidaten in die Regierung gewählt werden. Vergleiche mit Kantonsregierungen in der Schweiz zeigen, dass eine grössere Kontinuität erreicht wird, wenn die Regierungsmitglieder direkt gewählt werden. „Persönlichkeiten“ mit einem guten Leistungsausweis werden sich über mehrere Legislaturperioden in der Regierung halten können. Dies hätte insbesondere in der Aussenpolitik Vorteile, wo das persönliche Beziehungsnetz von grosser Bedeutung ist. Auch wird die Qualität der Regierungsvertreter tendenziell zunehmen, wenn sie direkt gewählt werden. Wenn in der Regierung weniger Personalfluktuation herrscht, könnten Millionen von Steuergeldern gespart werden, weil weniger Magistratenpensionen gezahlt werden müssten. Regierungsräte, die vom Volk direkt gewählt werden, sind besser legitimiert. Die Rechte des Fürstenhauses sollen wie bis anhin gelten, d.h. der Fürst kann die Regierung oder einzelne Regierungsvertreter im Notfall entlassen.

Herabsetzen der Sperrklausel von 8% auf 5%: Dies bleibt ein Thema, auch wenn der letzte Vorstoss von den Regierungsparteien im Landtag abgelehnt wurde. Die grossen Regierungsparteien wollen lieber den Status quo, weil sie immer mehr um ihre Pfründe fürchten.