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die Unabhängigen - für Liechtenstein

Johann Beck

DU Gemeinderaete Johann Beckdu-Gemeinderatskandidat in Triesenberg

Jahrgang 1956, Elektromonteur

Ich möchte den Wählern die Möglichkeit geben, sich für eine parteiunabhängige Politik zu entscheiden. Ich war nie parteipolitisch festgefahren. Und bei DU muss ich das auch weiterhin nicht sein. Wichtig ist mir auch, dass Anstellungen in der Gemeinde nicht nach Parteizugehörigkeit, sondern nach Qualifikation erfolgen.

Mein Standpunkt
Eigentlich kann die Politik niemandem gleichgültig sein, sie mischt sich immer wieder in unser Dasein ein, sei es mit Vorschriften, Gesetzen oder Reglementen, die unser Zusammenleben regeln oder die wir direkt zu spüren bekommen, z.B. die Krankenkassenprämien, Steuern und anderweitige Abgaben.

Ab dem 25. Lebensjahr haben vor allem die Sozialwerke, sprich AHV – IV und die Betriebliche Vorsorge, mein Interesse geweckt, weil das ja mal mein Altersauskommen sein würde. Darum habe ich von da an alle Gesetzestexte und Nachträge von der Regierungskanzlei angefordert und aufmerksam studiert!

Bei den Landtagswahlen 2013 ist eine politische Gruppierung angetreten, die anders war als die Etablierten: Die Unabhängigen. Was von ihnen propagiert wurde, war einfach gesunder Menschenverstand. Das entsprach auch meinem Empfinden.

Ausschlaggebend für den Entscheid, mich als unabhängiger Kandidat für die Gemeinderatswahlen 2015 in Triesenberg zur Verfügung zu stellen, war aber das Ereignis rund um den ehemaligen Gemeindekassier Stefan Kunz. Der Gemeindekassier wurde regelrecht aus dem Amt katapultiert, nur weil er rechte und ehrliche Arbeit leisten wollte (deckte massive Kostenüberschreitung beim Walser-Treffen in Triesenberg auf). Das war dem Vorsteher wohl zu viel des Guten. Was mich besonders an diesem Ereignis stört, ist, dass der gesamte Gemeinderat das alles stillschweigend akzeptierte und nicht eine einzige Wortmeldung in den liechtensteinischen Tageszeitungen zu lesen war. Ich finde das beschämend; hat der Gemeinderat keine eigene Meinung oder darf er keine eigene Meinung haben? Die Geschichte fand ein glorreiches Ende mit der Anstellung einer Gemeindekassiererin mit Parteibuch. Die Ausbildung war sekundär.

Die Konsequenz
Da ich von meiner Seite aus zwischen den VU- und FPB-Gemeinderäten keine Unterschiede ausmachen kann, wäre es umso erfreulicher, wenn sich die Wählerinnen und Wähler bei den anstehenden Gemeinderatswahlen für neues Gedankengut entscheiden könnten, damit alle Entscheidungen des Gemeinderates für jedermann transparent und nachvollziehbar werden.

Um unseren Nachkommen auch solide Finanzen und eine intakte Umwelt zu hinterlassen, wie das unsere Vorfahren vorgelebt haben, wäre es an der Zeit, die finanziellen Mittel nachhaltig und zum Wohl aller Bürger und Bürgerinnen einzusetzen. Welcher Nutzen hat die Allgemeinheit von Investitionsbeiträgen an die Holzheizwerke Balzers und Malbun? Wie viele Bürger profitieren direkt davon, wenn das Kleine Madleni Haus restauriert werden soll (Budget CHF 400‘000)? Wohl nur die Feriengäste, wenn sich mal ein paar entschliessen sollten, das Angebot zu nutzen. Es ist ja weit und breit kein gleichwertiges Walserhaus in der Nähe!

Gut ist auch noch das Versprechen des Vorstehers in Erinnerung, als er vollmundig verkündete, die Saminaüberbauung mit Restaurant werde erst realisiert, wenn alle Wohnungen verkauft seien.

Bei vielen Entscheidungen ist die Handschrift des Vorstehers massgebend. Der Gemeinderat hat sich zum Statisten degradieren lassen. Kritische Fragen werden kaum gestellt.

Infoabend:

3. März 2015, 19:00 Uhr im Restaurant Heusträffl

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