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Kostenbefreiung bei Schwangerschaft

2 Kommentare

Nach geltendem Krankenkassengesetz sind nur spezifische Mutterschaftsleistungen von der Kostenbeteiligung befreit. Sämtliche Komplikationen, ob vor oder nach der Geburt, gelten als Krankheit und unterliegen daher der Kostenbeteiligung. Treten Komplikationen beim Kind auf, ist die Mutter erst ab der 10 Woche nach der Niederkunft von einer Kostenbeteiligung für das Kind befreit.

Frauen sollten meiner Ansicht nach ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zehn Wochen nach der Niederkunft von der Kostenbeteiligung (Franchise, Selbstbehalt, Spitalkostenbeitrag) auf den allgemeinen Leistungen bei Krankheit befreit werden. Wenn die Regierung bis zur zweiten Lesung nicht mit einem entsprechenden Antrag aufwartet, werde ich einen Gesetzesantrag einbringen, er ist bereits vorbereitet in der Schublade.

Kommentare

  1. Schranzer sagt:

    Hat sich da was bewegt?
    Ist die Sachlage noch dieselbe?

  2. Herbert Elkuch sagt:

    Die Sachlage ist immer noch dieselbe, leider. Sämtliche Komplikationen, ob vor oder nach der Geburt, gelten als Krankheit und unterliegen daher der Kostenbeteiligung (Franchise, Selbstbehalt). Am 1. Oktober 2015 stimmte der Landtag über meinen Antrag, für eine Kostenbefreiung bei Krankheit oder bei Komplikationen während der Mutterschaft ab der 13. Woche bis 10 Wochen nach der Niederkunft, ab. Das Ergebnis war ernüchternd. Alle vier du-Abgeordneten stimmten mit Ja, die übrigen 21 Abgeordneten allesamt mit Nein.

    Das hindert mich jedoch nicht, demnächst erneut einen parlamentarischen Vorstoss, zur Kostenbefreiung bei Mutterschaft, einzubringen, in der Hoffnung, dass der neue Landtag familienfreundlicher ist. In der Schweiz ist die Kostenbefreiung bei Mutterschaft gesetzlich verankert.

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