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Von Wutbürgern und Populisten

Was ich noch sagen wollte: Vor vier Jahren war der Tenor in den Aussagen der grossen Wahlverlierer (VU und FL), dass unser Wahlerfolg den Wutbürgern zuzuschreiben sei. Von Wutbürgern wird zurzeit weniger gesprochen. «Populismus» und «Populisten» sind heute die bevorzugten Schlagworte. Krampfhaft versuchen politische Grossparteien auf der ganzen Welt zu erklären, wer für ihren andauernden Wählerschwund verantwortlich ist. Nein, natürlich nicht die Tatsache, dass die grossen gestandenen Parteien linker und rechter Orientierung in den letzten zwei Jahrzehnten komplett am Volk vorbei regierten und Krisen unglaublichem Ausmasses verursachten. Sind die populistischen Kräfte schuld an: Weltwirtschaftskrisen, Bankenkollaps, Staatsbankrott, Geldentwertung, verheerenden Negativzinsen, überbordenden Regulierungen auf allen Ebenen, Gesetzestsunamis, Religions-Kriegen, Flüchtlingskrisen, Jugendarbeitslosigkeit, etc.? Das glauben wohl nur Leute mit schlechtem Gewissen.

Zu guter Letzt: Wer hat die Liechtensteinische Politik in den letzten zwanzig Jahren dominiert? Rot und Schwarz oder Schwarz und Rot? Einmal nur Schwarz und einmal nur Rot! Oder gab es eine populistische Partei, die das Sagen hatte? Vielleicht müsste da mal das Liechtenstein-Institut ans Werk und für Rot und Schwarz das Ganze gründlich erforschen, damit auch sie’s verstehen.

 

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